Mag. Valdo SILVA CARNEIRO E SILVA
ist am 04. März 1981 in München/Deutschland geboren. Er ist Sohn von Grão Mestre Camisa Roxa, der als bester Schüler des legendären Mestre Bimba bezeichnet wird.

Valdo ist dreifacher Europameister und Viertelfinalist 2015 bei der Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro / Brasilien. Er unterrichtet und vermittelt Capoeira seit über 20 Jahren in Salzburg und Umgebung (USI, VHS und Schulen, Kindergärten) und leitet Projekte, wie zum Beispiel das Capoeira Festival Salzburg, den Camisa Roxa Cup und diverse Capoeira Shows. 

Valdo ist Mitidealisator und Mitbegründer der kürzlich gebildeten Novo Capoeira Bewegung und hat einen Universitätsabschluss in Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Innsbruck / Austria.

 

 

Trainer Valdo Silva über Capoeira:

 

„Capoeira entstand einst in Brasilien als Kampfkunst der Sklaven...

Der Geist der Freiheit und des Widerstandes lebt bis heute in den Capoeiras weiter und findet in zahlreichen Formen Ausdruck!

Der Capoeira zählt Anpassungsfähigkeit und Vielseitigkeit zu seinen Stärken. Er bezeichnet sich sowohl als Kämpfer, Tänzer, Spieler und Bewegungskünstler.

Seine stärkste "Waffe" ist neben seinen Kampftechniken, der Berimbau. Ein Musikinstrument, das durch seine Rhythmen inspiriert; und der begleitende Gesang, der Geist und Seele stärkt und mit der Capoeira Geschichte verbindet.

Wichtig ist Gemeinschaft und Kameradschaft, weil gemeinsam ist man stärker.

Der Capoeira testet seine Fähigkeiten im Capoeira Kreis - im Austausch und im Wettstreit mit anderen Capoeiras. Hier kann er sich im Kampf, im Spiel, in der Musik oder mit seinem Charisma unter Beweis stellen. Er muss nicht verletzen, um zu zeigen, dass er gut ist. 

Der Kreis dient als kleine Schule für das Leben.

Er wächst durch Lektionen: Lernt zu fallen, aufzustehen, nachzugeben, die Gelegenheit des Moments zu nutzen, den Fluss zu bewahren, in Bewegung zu bleiben, die Macht der Täuschung...

Seine höchste Disziplin ist die Kunst der Freundschaft, der Bescheidenheit und des gegenseitigen Respektes.“